Regelpläne

 

Die RSA enthält zahlreiche Regelpläne für die verschiedensten häufig vorkommenden Arbeitsstellen an Straßen. Diese können bei der Beantragung einer Verkehrsanordnung einen Verkehrszeichenplan ersetzen, wenn die vorliegende Arbeitsstelle die Anwendung eines Regelplans zulässt.

Im Rahmen meines Qualifikationseminars wird unter anderem die richtige Auswahl, das richtige Lesen sowie die richtige Umsetzung eines Regelplans vermittelt.

Regelpläne geben schematisch eine Arbeitsstellensicherung wieder. Im Gegensatz zu einem detailierten Verkehrszeichenplan, richtet sich die tatsächliche Ausführung der Arbeitsstellensicherung nach den tatsächlichen Ausmaßen der Arbeitsstelle. Das heißt auch die Anzahl der erforderlichen Verkehrseinrichtungen richtet sich nach dem Ausmaß der Arbeitsstelle und lässt sich nicht anhand des Regelplans abzählen. Auch die Proportionen, die im Regelplan dargestellt werden müssen nicht der tatsächlichen Aufstellung der Verkehrseinrichtung entsprechen.

Durch die Verwendung von Regelplänen kann folglich Aufwand bei der Beantragung einer Verkehrsanordnung verringert werden. Gleichzeitig kann durch einen passgenauen Verkehrszeichenplan Arbeitsaufwand beim Auf- und Abbau der Arbeitsstellensicherung verringert werden. Im Rahmen meines Qualifikationsseminars berichte ich hierzu aus der Praxis der Verkehrsbehörden.

Häufig werden die textlichen Festsetzungen der Regelpläne nicht beachtet. Häufige Fehlerquellen sind hier insbesondere die Quer- und Längstabsperrung, die erforderliche Beschilderung, die erforderlichen Mindestbreiten sowie die Ausführung der Leitbaken (Einseitg/ Zweiseitig)

 

Im Folgenden möchte ich kurz darstellen, wie Regelpläne zu lesen und umzusetzen sind.

 

Regelplan B I/1